Im Mostviertel ist das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung seit jeher stark ausgeprägt. In allen Regionen sind in den letzten Jahren vorbildliche Initiativen entstanden. Zwei Regionen wurden sogar mit großen europäischen Preisen ausgezeichnet: Das Pielachtal und der Kulturpark Eisenstraße.
Wildnis und Natur
Die Wende kam, als Freiherr Albert von Rothschild 1875 große Gebiete im alpinen Mostviertel erwarb. Freiherr von Rothschild war Industrieller und Naturschützer in einem. Er schützte die Bergwälder, initiierte Wiederbegrünungen und forstete massiv auf. Ihm verdanken die Mostviertler Alpen heute unter anderem zwei außergewöhnliche Naturbesonderheiten: den Urwald am Lahnsattel bei St. Aegyd am Neuwalde und das Wildnisgebiet zwischen Lunz am See und Göstling an der Ybbs.
Außerdem liegen drei Naturparke in den Mostviertler Alpen: der Naturpark Ötscher-Tormäuer, der Naturpark Buchenberg und der Naturpark NÖ Eisenwurzen.
Landschaften wie aus dem Bilderbuch
Dieses klein strukturierte und reich gegliederte Landschaftsbild zu erhalten, ist den Mostviertlern ein großes Anliegen. Denn diese Kulturlandschaft ist nicht nur ein wertvoller Lebensraum für Mensch und Tier, sie bringt auch jene Genüsse hervor, für die das Mostviertel so bekannt ist.
Eine der zahlreichen Initiativen erhielt auch eine hohe Auszeichnung: Für sein Engagement rund um die Dirndln wurde des Pielachtal 2007 mit dem European Destinations of Excellence Award (EDEN-Award) ausgezeichnet. Die Jury hob besonders den Einsatz für Ökologie und die Kulturlandschaften, die innovativen Angebote und die enge Vernetzung im Tal hervor.
Lebendige Geschichte













































