Zwei Edelfreie namens Reginbert und Udalschal gründeten Stift Seitenstetten im Jahr 1109 als Augustiner-Chorherren-Zelle. 1250 brannte der Bau aus. 1300 wurde die heutige Stiftskirche im Stil der Gotik gebaut.
Sein heutiges Gesicht erhielt das Stift zwischen 1718 und 1747 durch Joseph Munggenast und nach dessen Tod durch Johann Gotthard Hayberger. Nur die der Hl. Maria geweihte, dreischiffige Kirche wurde schon zwischen 1670 und 1706 barockisiert.
Seitenstetten – wegen der prachtvollen Anlage wird es auch „Vierkanter Gottes“ genannt – ist auch für seine Gärten bekannt. 1620 wurden hier die wohl ersten Kartoffeln in Österreich angebaut. Der historische Hofgarten ist ein Kleinod.
Öffnungszeiten/Führungen: Ostern bis Allerheiligen
i Stift Seitenstetten, Am Klosterberg 1, 3353 Seitenstetten,
T 07477/423 00-0
Das barocke Augustinerchorherrenstift wurde 1112 von Bischof Ulrich von Passau an der Mündung der Traisen in die Donau gegründet. 1244 wurde das Stift nach Herzogenburg verlegt. Ab 1714 erfolgte durch Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast der barocke Neubau der Stiftsgebäude.
Die Stiftskirche ist der bedeutendste Bau des österreichischen Spätbarock. Die Ausstattung stammt von den Künstlern Daniel Gran, Bartholomeo Altomonte, J. J. Reßler und Martin Johann Schmidt.
Öffnungszeiten: Stiftsführungen täglich von April bis Oktober zu jeder vollen Stunde, 9 - 11 Uhr und 13 - 17 Uhr, sonst auf telefonische Anmeldung.
i Stiftsgasse 3, 3130 Herzogenburg, T 02782/83 11 20
Vor über 800 Jahren gründete der Babenberger Herzog Leopold VI. der Glorreiche das Kloster Lilienfeld. 1206 wird es von Zisterziensermönchen aus Heiligenkreuz besiedelt. Das Stift Lilienfeld ist die größte mittelalterliche Klosteranlage Österreichs mit dem größten Zisterzienserkreuzgang und dem einzig erhaltenen Laienbrüderhaus. Das Stift besitzt kostbare Exponate wie das erste offizielle Siegel mit dem österreichischen Bindenschild sowie die kostbare Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 8–12 Uhr und
13–17 Uhr, Sonn- und Feiertags von 13–17 Uhr. Täglich Führungen von Montag bis Samstag um 10 Uhr und 14 Uhr, Sonn- und Feiertags um 14 Uhr (ab 8 Personen Voranmeldung an der Klosterpforte erforderlich).
i Stift Lilienfeld, Klosterrotte 1, 3180 Lilienfeld, T
Die größte Kartause Mitteleuropas wurde 1342 erbaut und im 18. Jahrhundert säkularisiert. Das mustergültig renovierte Gebäude birgt sehenswerte Kunstschätze, ein Hotel, Veranstaltungsräume und ein Restaurant.
i Kartause 1, 3292 Gaming, T 07485/984 66
Ein besonderes Kleinod ist das Margarethenfenster aus dem Jahr 1237, das erste figurale Glasfenster Mitteleuropas. Außerdem: die romanische Säulenkrypta und der romanische Kreuzgang.
i 3300 Stift Ardagger, T 07479/64 00-0 od. 65 65
Ursprünglich eine romanische Basilika, barocke Ausgestaltung von Jakob Prandtauer, sehenswerte romanische Rosenkranzkapelle.
i 3100 St. Pölten, Domplatz 1, T 02742/353-354
Die weithin sichtbare, zweitürmige barocke Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert. Erbaut von Jakob Prandtauer, fertig gestellt von Josef Munggenast. Die Fresken, die Schatzkammer und der Hochaltar sind besonders sehenswert.
i Pfarrhof Nr. 1, 3332 Sonntagberg, T 07448/25 85 (Pfarramt)
Hölzerne Kirche
Die Kirche liegt im Pielachtal - mitten im Wald, auf 817 m Höhe und direkt am Pilgerweg nach Mariazell. Der Legende nach hat der Esel auf dem Maria mit dem Jesukind nach Ägypten floh, hier eine Spur hinterlassen. Das nie versiegende Wasser im „Eselstritt“ hilft bei Augenleiden.
i Gemeinde Schwarzenbach, T 02724/205
Die Kirche liegt im Pielachtal - mitten im Wald, auf 817 m Höhe und direkt am Pilgerweg nach Mariazell. Der Legende nach hat der Esel auf dem Maria mit dem Jesukind nach Ägypten floh, hier eine Spur hinterlassen. Das nie versiegende Wasser im „Eselstritt“ hilft bei Augenleiden.
i Gemeinde Schwarzenbach, T 02724/205








































